Berichte aus dem Bezirk
Gottesdienst mit Trauung in Resse-West
Samstag, 16.05.2009 | Autor/Fotos Friedhelm Mrowitzki / Frank Thierfeld
Am Sonntag den 10. Mai 2009 erhielten Tatjana Bertlings-Jobes und Christian Jobes im Gottesdienst den Segen zu ihrer Hochzeit in Resse-West.
Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Helmut Mrowitzki, diente mit dem Textwort aus Apostelgeschichte 9, 3-6: Die Bekehrung des Saulus.
Saulus fehlte die Selbsterkenntnis als er die Christen verfolgte. Erst als Christus ihm auf dem Weg nach Damaskus erschien, erkannte er, dass er nicht nach Gottes Willen handelte. Bei der Erscheinung Gottes wurde ihm auch mitgeteilt, wo er Rat suchen solle.
Zur richtigen Selbsteinschätzung ist es für uns hilfreich auf Gottes Wort zu achten, so Helmut Mrowitzki in seiner Predigt. Dabei darf es nicht an Vertrauen zu Gott mangeln. Ein jeder solle sich fragen, ob das innige Sehnen nach dem Wiederkommen Jesu zu verspüren sei.
Zur Eheschließung
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls folgte die Ansprache zur Eheschließung des Brautpaares. Darin verglich Priester Mrowitzki die Ehegemeinschaft mit einem Igelpaar, dass sich in seinem Nest einrichtet. Es kann sich dabei nur so eng aneinander schmiegen, dass der Andere nicht verletzt wird. Es gelte also, den richtigen „Wohlfühlabstand“ zum Ehepartner zu finden.
Im Folgenden ging er auf die christliche Haustafel (Epheser. 5, 21-31) ein. Darin befänden sich wertvolle Hinweise wie Ehe und Familie segensreich geführt werden können.
Ansprache zur Trauung
Der Gemeindevorsteher ging auch auf das "Ehehaus" ein. Wie in Lukas 6, 47/48 beschrieben, ist es wichtig, sein Ehehaus auf festem Grund zu bauen. So wird das Gebäude nach einem Sturm nicht gleich unbewohnbar. Beide Ehepartner mögen gemeinsam weiter an ihrem Ehehaus bauen, riet Helmut Mrowitzki vor der Segensspendung.
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