Berichte aus dem Bezirk
Taufe, Versiegelung und Amtseinsetzung in Rotthausen
Sonntag, 08.03.2009 | Autor/Fotos Ina Seipold / Dietmar Hientzsch, Reinhard Lehrhove
Am Sonntag, den 8. März 2009 hielt Apostel Wilhelm Hoyer einen Gottesdienst in der Gemeinde Gelsenkirchen-Rotthausen, in dem sechs Versiegelungen, eine Taufe und eine Amtseinsetzung stattfanden. Die Gemeinde Gelsenkirchen-Mitte war ebenfalls zu diesem Gottesdienst eingeladen.
Apostel Hoyer legte seiner Predigt das Wort aus Epheser 4, 13 zugrunde: „Bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi.“
Drei Kernpunkte
Der Apostel hob anhand des Textwortes drei Punkte hervor. Zum einen den unbedingten Glauben an den Sohn Gottes. Dieser beinhalte, an die Geburt Jesu, an seine Auferstehung, an die Himmelfahrt und somit auch an seine Wiederkunft zu glauben.
Zum anderen stellte Hoyer die Frage, wo man den Herrn finden könne. Zu der Antwort, dass man ihn im Wort finden könne, berichtete Apostel Hoyer von einem Erlebnis des Stammapostels Leber, der als Kind aufgrund eines Schulwechsels schlechte Noten bekam. Dieser wandte sich an seine Mutter, die im riet zu beten und sein Möglichstes zu tun. Er hielt sich an das Wort der Mutter und konnte eine positive Erfahrung machen. Das bedeute, man müsse an das Wort Gottes glauben, um Gottes Gegenleistung zu bekommen.
Um letztendlich zum vollen Maß der Fülle Christi zu gelangen, sei es wichtig die Sünde zu meiden, so der Apostel, um den Willen Gottes zu erfüllen. Alle drei Punkte sollen sich am „vollendeten Mann“ zeigen, der im Textwort angesprochen wurde.
Segenshandlungen
Vor der Feier des heiligen Abendmahls versiegelte Apostel Hoyer sechs Kinder und taufte eines von ihnen zuvor. Zu diesem Anlass nannte er das Wort „Betrübet nicht den heiligen Geist, mit dem ihr versiegelt seid.“ Er forderte die Eltern der Kinder auf, ein Fundament des Glaubens in die Herzen der Kinder zu legen, mit ihnen über die Kirche und den Glauben zu sprechen und mit ihnen zu beten.
Im Anschluss daran setzte der Apostel einen Diakon für die Gemeinde Gelsenkirchen-Bismarck ein. Einleitend zur Handlung sprach er von Jakob, der in einem Traum eine Himmelsleiter sah, an deren oberen Ende Gott saß und Engel an ihr auf- und abstiegen. Ein Diakon solle so eine Himmelsleiter sein, an der Sorgen und Nöte der Gemeinde zu Gott hinaufgetragen werden und Freude von Gott erbeten werden könne.
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